After the Fire

After the Fire

Naturfilmkino
After the Fire

Ein Film von Lilou Lemaire

Sommer 2022: Hitzewellen mit immer höheren Temperaturen folgen aufeinander. Nach einer beispiellosen Dürre bricht im Südwesten Frankreichs der erste Megabrand des Landes aus. Es beginnt ein langer Kampf – mit Tausenden Tonnen Süß- und Salzwasser, mit Löschmitteln und mit Sicherheitskorridoren, die mit Bulldozern in die Landschaft geschlagen werden. Nach mehreren Wochen erbitterten Einsatzes gelingt es schließlich, das Feuer zu besiegen.

Von 2017 bis 2022 hat die Organisation Cistude Nature im Rahmen des Programms „Les Sentinelles du climat“ (deutsch: „Klimawächter“) die Biodiversität auf ausgewählten Flächen erfasst. Bei der Rückkehr in das abgebrannte Gebiet kann das wissenschaftliche Team nun untersuchen, wie gut sich der Standort regeneriert – und verstehen, wie Tiere und Pflanzen überleben, sich anpassen und erneut ausbreiten.

Ist es denkbar, auf den Grundlagen der alten Welt erneut seelenlose, leicht entflammbare „Produktionswälder“ zu schaffen? Werden wir aus reinen Profitinteressen unsere Fehler wiederholen? Und wie können wir uns an dieses neue Klima anpassen, das das Leben und die Lebenswirklichkeit in Frankreich verändert?

Dieser Film ist eine von 44 ausgewählten Produktionen für die European Wildlife Film Awards (EWFA) und steht zur Wahl für den Publikumspreis, der 2027 verliehen wird. Kinobesucher haben vor Ort die Möglichkeit, den Film zu bewerten.

Information zur Veranstaltung: Zu Gast ist Marie Geisler, Forstwissenschaftlerin und Flächenmanagerin der Deutschen Wildtier Stiftung. Nach der Vorführung werden auch Fragen aus dem Publikum beantwortet.

Mehr Infos auf der EWFA-Website
Wie gut regenerieren sich abgebrannte Gebiete?
Wie gut regenerieren sich abgebrannte Gebiete?
Wie kommen überlebende Tiere zurecht?
Wie kommen überlebende Tiere zurecht?
Und wie soll es in Zukunft weitergehen?
Und wie soll es in Zukunft weitergehen?
Diese Fragen werden von wissenschaftlichen Teams untersucht.
Diese Fragen werden von wissenschaftlichen Teams untersucht.
Vorstellung am
Mi. 9.9., 18:30 Uhr
Weitere Information

Sprache: Französisch mit deutschen Untertiteln
Herkunftsland: Frankreich
Filmlänge: etwa 52 Minuten

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