Bildungsangebote
Was ist eigentlich eine Wiese?
Ein Ort, der hinter den Toren der Großstadt beginnt und für viele Menschen alltäglich, vermeintlich bekannt und langweilig erscheinen mag. Der vielfach ausgezeichnete Naturfilm „Die Wiese – Ein Paradies nebenan“ von Jan Haft eröffnet faszinierende Einblicke in einen besonders wertvollen und besonders bedrohten Lebensraum.
Der Dokumentarfilm zeigt die Wiesenbewohner aus ungewöhnlichen Perspektiven und so nah wie nie zuvor. Gleichzeitig zeigt der Film eindrücklich, welche Folgen falsche Bewirtschaftung haben kann.
Die Filmvorführung bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für verschiedene Unterrichtsfächer und Themenbereiche, darunter:
• Der Lebensraum Wiese und seine Bewohner
• Strukturen und Zusammenhänge im Ökosystem
• Einfluss des Menschen auf das Ökosystem, Nachhaltigkeit und Biodiversität
• Landwirtschaft und Konsum
Im Anschluss vertiefen die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen bei einer kurzen Führung durch die Ausstellung oder können diese eigenständig erkunden.
Preis: 70 Euro
Buchbar: Mittwoch bis Freitag, 10:00 – 12:00 Uhr
2 Stunden (Ankommen und Begrüßung, 45 Minuten Film + 45 Minuten Programm zum Thema „Wiese“)
Was ist der Unterschied zwischen einer Wildbiene und einer Honigbiene? Produzieren Wildbienen überhaupt Honig? Und von was leben heimische Wildbienen? Diese und viele weitere Fragen können die Kinder in der Lernwerkstatt erkunden und dabei tief in die Welt der heimischen Wildbienen eintauchen. Zusätzlich zur Lernwerkstatt gibt es eine Rallye durch die Ausstellung, bei der die Kinder Majas wilde Schwestern und ihren Lebensraum genauer kennenlernen können.
Preis: 70 Euro (Lehrkräfte können einen Antrag auf Kostenübernahme bei uns einreichen.)
Ist die Spinne ein Haustier, wenn sie in meiner Zimmerecke wohnt? Sind Wildtiere immer wild und Nutztiere nützlich? Und wer entscheidet eigentlich, was „nützlich“ bedeutet?
In unserem spannenden Programm „Wild, zahm, nützlich – die wilden Verwandten unserer Haus- und Nutztiere“ gehen Kinder genau diesen Fragen auf den Grund. Gemeinsam entdecken wir, wie eng Wildschwein und Hausschwein, Wolf und Hund oder Wildbienen und die Honigbiene miteinander verwandt sind – und warum sie heute trotzdem so unterschiedlich aussehen und leben.
An verschiedenen Stationen können sie basteln, mikroskopieren, forschen und ganz genau hinschauen. In einer Rallye durch die Ausstellung erleben sie die heimische Tierwelt ganz nah und erkunden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Wildtieren und ihren häuslichen Verwandten.
Preis: 70 Euro (Lehrkräfte können einen Antrag auf Kostenübernahme bei uns einreichen.)
Warum hört der Schweinswal mit dem Knochen? Wer ist die beste Spürnase im Tierreich? Welches Tier hat das feinste Gehör und warum leuchten Luchsaugen nachts? Viele Tiere haben wahre Superkräfte. Diese können Kinder in der Lernwerkstatt experimentierend erkunden und dabei auch ihre eigenen Sinne auf die Probe stellen. Neben dem Experimentieren und Forschen in der Lernwerkstatt gibt es die Möglichkeit, bei einer Rallye durch die Ausstellung weitere Tiere und deren besondere Sinne kennenzulernen.
Preis: 70 Euro (Lehrkräfte können einen Antrag auf Kostenübernahme bei uns einreichen.)
Warum braucht das Eichhörnchen in seinem Kobel einen Notausgang? Wieso trägt die Weinbergschnecke eigentlich ein Haus mit sich herum? Wie baut der Buchfink sein Nest? Diesen und anderen Fragen können Kinder in der Lernwerkstatt der Wildtiere auf den Grund gehen. An fünf verschiedenen Stationen können sie basteln, mikroskopieren, forschen und ganz genau hinschauen. In einer Rallye durch die Ausstellung können sie viele weitere tierische Wohnsitze kennenlernen.
Preis: 70 Euro (Lehrkräfte können einen Antrag auf Kostenübernahme bei uns einreichen.)
Kinoprogramm
Ein Film von Mi-Yong Brehm
Versteckte Buchten, lange Strände und türkisblaues Wasser – das ist Sardinien. Die zweitgrößte Insel des Mittelmeers gilt als Karibik Europas und ist ein Touristenmagnet. Doch den wenigsten Menschen ist bewusst, dass Strände natürliche Lebensräume sind, die geschützt werden müssen. Sand ist ein kostbares Gut und kein Korn gleicht dem anderen. Der Film zeigt, wie Strände entstehen, warum sie so unterschiedlich sind und wie die Sarden versuchen Naturschutz und Tourismus miteinander zu vereinbaren.
Dieser Film ist eine von 44 ausgewählten Produktionen für die European Wildlife Film Awards (EWFA) und steht zur Wahl für den Publikumspreis, der 2027 verliehen wird. Kinobesucher haben vor Ort die Möglichkeit, den Film zu bewerten.
Sprache: Deutsch
Herkunftsland: Deutschland
Filmlänge: etwa 52 Minuten
Ein Film von David Cebulla
Fast drei Jahre lang beobachtet der Naturfilmer und Ökologe David Cebulla freilebende Feldhamster. Dabei versucht er nicht nur mehr über die Art zu lernen, sondern dokumentiert auch, warum die Ackerbewohner global vom Aussterben bedroht sind. David reist von der westlichen Grenze ihres Verbreitungsgebiets in Frankreich über Deutschland, Polen, Österreich und Ungarn bis zur östlichen Grenze in der kasachischen Steppe. Dabei gelingen ihm fantastische, weltweit einmalige Aufnahmen. Doch während des Projekts wird es immer schwieriger, freilebende Tiere zu finden.
Dieser Film ist eine von 44 ausgewählten Produktionen für die European Wildlife Film Awards (EWFA) und steht zur Wahl für den Publikumspreis, der 2027 verliehen wird. Kinobesucher haben vor Ort die Möglichkeit, den Film zu bewerten.
Information zur Veranstaltung: Der Regisseur David Cebulla ist vor Ort für ein Filmgespräch mit unserer Kollegin Dr. Lydia Hönig, Teamleiterin des Feldhamsterprojekts. Nach der Vorführung werden auch Fragen aus dem Publikum beantwortet.
Sprache: Deutsch
Herkunftsland: Deutschland
Filmlänge: knapp 2 Stunden
Ein Film von Erik Baláž
Europäische Wildtiere sind wie nie zuvor bedroht. Ihr letztes Refugium: die Karpaten.
Von allen Gebirgszügen in Europa beherbergen die Karpaten die ursprünglichsten Wälder, die größten Populationen von Bären, Wölfen und Luchsen sowie eine erstaunliche Vielfalt anderer Kreaturen.
Die Serie „Into the Carpathian Wild“ zeigt, wie die Tiere ein Jahr lang in dieser letzten Hochburg der Natur überleben – diese Folge dokumentiert den Winter.
Durch individuelle Geschichten können wir die Verbindung zwischen dem Leben der Tiere und dem gesamten Ökosystem der Karpaten besser verstehen – es ist ein Ökosystem, das die Vielfalt des Lebens schützt.
Dieser Film ist eine von 44 ausgewählten Produktionen für die European Wildlife Film Awards (EWFA) und steht zur Wahl für den Publikumspreis, der 2027 verliehen wird. Kinobesucher haben vor Ort die Möglichkeit, den Film zu bewerten.
Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
Herkunftsland: Slowakei
Filmlänge: etwa 52 Minuten
Ein Film von Lilou Lemaire
Sommer 2022: Hitzewellen mit immer höheren Temperaturen folgen aufeinander. Nach einer beispiellosen Dürre bricht im Südwesten Frankreichs der erste Megabrand des Landes aus. Es beginnt ein langer Kampf – mit Tausenden Tonnen Süß- und Salzwasser, mit Löschmitteln und mit Sicherheitskorridoren, die mit Bulldozern in die Landschaft geschlagen werden. Nach mehreren Wochen erbitterten Einsatzes gelingt es schließlich, das Feuer zu besiegen.
Von 2017 bis 2022 hat die Organisation Cistude Nature im Rahmen des Programms „Les Sentinelles du climat“ (deutsch: „Klimawächter“) die Biodiversität auf ausgewählten Flächen erfasst. Bei der Rückkehr in das abgebrannte Gebiet kann das wissenschaftliche Team nun untersuchen, wie gut sich der Standort regeneriert – und verstehen, wie Tiere und Pflanzen überleben, sich anpassen und erneut ausbreiten.
Ist es denkbar, auf den Grundlagen der alten Welt erneut seelenlose, leicht entflammbare „Produktionswälder“ zu schaffen? Werden wir aus reinen Profitinteressen unsere Fehler wiederholen? Und wie können wir uns an dieses neue Klima anpassen, das das Leben und die Lebenswirklichkeit in Frankreich verändert?
Dieser Film ist eine von 44 ausgewählten Produktionen für die European Wildlife Film Awards (EWFA) und steht zur Wahl für den Publikumspreis, der 2027 verliehen wird. Kinobesucher haben vor Ort die Möglichkeit, den Film zu bewerten.
Information zur Veranstaltung: Zu Gast ist Marie Geisler, Forstwissenschaftlerin und Flächenmanagerin der Deutschen Wildtier Stiftung. Nach der Vorführung werden auch Fragen aus dem Publikum beantwortet.
Sprache: Französisch mit deutschen Untertiteln
Herkunftsland: Frankreich
Filmlänge: etwa 52 Minuten
Ein Film von Patrick Centurioni
Gebäude, Straßen und Industriegebiete prägen zunehmend nicht nur unsere Städte, sondern auch ländliche Gebiete in Mitteleuropa. Für viele Wildtiere ist das die alltägliche Realität, die sie zwingt, sich anzupassen. Gleichzeitig werden im Rahmen von Naturschutzbemühungen neue Lebensräume geschaffen. Der ORF Universum-Dokumentarfilm beleuchtet diese Spannung. Er zeigt eine Wildnis, die in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr existiert, sondern aus fragmentierten Räumen besteht, in denen seltene Arten Zuflucht finden.
Ein gutes Beispiel ist der Bartgeier, eine Art, die in den Alpen über ein Jahrhundert lang ausgestorben war, aber erfolgreich wieder angesiedelt wurde. Durch seine Augen sehen wir eine dramatisch veränderte Welt und treffen andere Arten, die sich an diese Veränderungen anpassen.
Im Gegensatz zu vielen Dokumentationen über Wildtiere in der Stadt konzentriert sich dieser Film auf ländliche Umgebungen. Er zeigt umgestaltete Landschaften und hebt hervor, wie Naturschutzbemühungen in der modernen Welt erfolgreich sein können. Ökologische Korridore verbinden Lebensräume und ermöglichen es den Arten, sich frei zu bewegen, während aufgegebene Industriegebiete zu blühenden Ökosystemen geworden sind. Pufferzonen entlang von Bahnstrecken, Autobahnen und Solarparks dienen als Ersatzlebensräume für viele Arten. Und unerwartete Zufluchtsorte, wie ein kleines Ödland in der Nähe eines Einkaufszentrums, beweisen, dass selbst minimales unberührtes Land Wildtiere unterstützen kann.
Anhand von über 90 Drehtagen in Österreich, Deutschland, Italien und Rumänien erzählt „Wildnis 2.0“ die Geschichte von Anpassung, Überleben und dem feinen Gleichgewicht zwischen menschlichem Fortschritt und Natur.
Dieser Film ist eine von 44 ausgewählten Produktionen für die European Wildlife Film Awards (EWFA) und steht zur Wahl für den Publikumspreis, der 2027 verliehen wird. Kinobesucher haben vor Ort die Möglichkeit, den Film zu bewerten.
„Wildnis 2.0 – Die Tierwelt auf Umwegen “ wurde bei den EWFA 2026 mit dem Preis in der Kategorie „Naturschutz“ ausgezeichnet.
Sprache: Deutsch
Herkunftsland: Österreich
Filmlänge: etwa 52 Minuten
Ein Film von Herbert Ostwald
Weitläufiger Sandstrand, meterhohe Dünen und eine reiche Tier- und Pflanzenwelt – das alles prägt Spiekeroog. Hier helfen Pionierpflanzen gegen Hochwasser, und menschenfreie Sandbänke dienen dem Schutz von Seehunden. Jedes Jahr zieht die sogenannte grüne ostfriesische Insel bis zu 100.000 Besucher an. Dabei zählt das im Nationalpark Wattenmeer gelegene Eiland weniger als tausend Einwohner. Unter ihnen ein Strandforscher, eine Naturschützerin und ein Sternenfotograf: Sie und andere Inselmenschen begleitet der Autor Herbert Ostwald bei ihren Erlebnissen zwischen Sand, Sturm und Gezeiten.
Dieser Film ist eine von 44 ausgewählten Produktionen für die European Wildlife Film Awards (EWFA) und steht zur Wahl für den Publikumspreis, der 2027 verliehen wird. Kinobesucher haben vor Ort die Möglichkeit, den Film zu bewerten.
Sprache: Deutsch
Herkunftsland: Deutschland
Filmlänge: etwa 52 Minuten
Ein Film von Luca Albrisi
Was ist ein Forscher?
Eine Frage, die auf den ersten Blick einfach erscheint. Doch sie öffnet die Tür zu tiefgreifenden Überlegungen über den Wert von Wissen und Wissenschaft in der heutigen Gesellschaft und über die Rolle von Naturparks als Räume für die Verbindung zwischen Mensch und Umwelt.
Durch eine Reise zwischen Gedanke und Landschaft führt der Dokumentarfilm in das Herz des Nationalparks Stilfserjoch und begleitet die Arbeit von Forschern, die in einer harten, zerbrechlichen und überraschend lebendigen Naturwelt tätig sind.
Eine kollektive und doch intime Erzählung, die durch unerwartete Perspektiven neue Einblicke bietet und Neugier auf das weckt, was uns in der Natur – und in uns selbst – noch immer entgeht.
Dieser Film ist eine von 44 ausgewählten Produktionen für die European Wildlife Film Awards (EWFA) und steht zur Wahl für den Publikumspreis, der 2027 verliehen wird. Kinobesucher haben vor Ort die Möglichkeit, den Film zu bewerten.
Information zur Veranstaltung: Zu Gast ist Janne Lieven, Leiterin des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer. Nach der Vorführung werden auch Fragen aus dem Publikum beantwortet.
Sprache: Italienisch mit deutschen Untertiteln
Herkunftsland: Italien
Filmlänge: etwa 43 Minuten
Aktuelle Veranstaltungen
Ausstellung
Die Botschaft der Wildtiere holt Deutschlands wilde Bewohner in die Stadt. Besuche sie und begleite sie durch ihre Lebensräume. In vielen mulitmedialen Rauminszenierungen lassen wir unsere faszinierende Natur vor deinen Augen lebendig werden.
Mi 10–21 Uhr
Do–So 10–18 Uhr
Montags geschlossen
Naturfilmkino
Hier ist Artenschutz Programm:
Willkommen in Deutschlands einzigem Naturfilmkino!
Mi 10–21 Uhr
Do–So 10–18 Uhr
Montags geschlossen
Lernwerkstatt
In unserer Lernwerkstatt können Grundschüler sich innerhalb verschiedener Module selbständig Lerninhalte erarbeiten. Während die eine Hälfte der Klasse forscht, unternimmt die andere eine Wissensrallye durch die Ausstellung. An den Wochenenden ist die Lernwerkstatt der perfekte Ort für spannende Kindergeburtstage.
Öffnungszeiten
Mi 10–21 Uhr
Do–So 10–18 Uhr
Montags geschlossen
Tickets und Preise
Ermäßigt und Jugendliche
ab 14 Jahren: 5 Euro
Kinder frei (Einlass nur in
Begleitung eines Erwachsenen)
Ermäßigt und Kinder: 4 Euro
Kindergeburtstage: 130 Euro (2 Std.)
Anreise
Gibt es lebende Tiere in der Ausstellung?
Nein. Die Ausstellung ist sehr digital und dir begegnen die meisten Wildtiere rein virtuell. Du triffst aber auf Wildtier-Präparate, die mit echtem Fell bezogen sind.
Wie lange kann ich mit meinem Ticket bleiben?
Solange du willst. Erst wenn wir schließen, musst auch du raus.
Kann ich eine Führung buchen?
Wir bieten in der Botschaft der Wildtiere keine Führungen an. Da du an vielen Stationen selbst aktiv werden kannst, funktioniert die Ausstellung autonom am besten.